Aus den Augen - Aus dem Sinn

Pressemitteilung

Nach diesem Motto scheint die Stadt Rastatt schon seit langer Zeit mit der eigenen Geschichte und mit dem Andenken an seine gefallenen Soldaten umzugehen.

Nach der Versetzung des imposanten Denkmals für die Gefallenen des Füsilier-Regiments 40 soll nun auch das Denkmal für die Gefallenen des Feld-Artillerie-Regiments 30 aus dem Blickfeld der Rastatter verschwinden. Ganz vorn dabei die Rastatter SPD unter Ernst Kopp. Die aus Kostengründen ursprünglich geplante Zerstörung wurde nun in eine Versetzung des Denkmals geändert.

„Es ist eine Schande, dass unseren Parteien das Gedenken an die eigenen Gefallenen derart unwichtig geworden ist, dass es kollektiv aus unserem Gedächtnis gestrichen werden soll. Herrn Kopp empfehle ich, sich der Bedeutung dieses Denkmals bewusst zu werden und ausnahmsweise einmal über seine Handlungen nachzudenken“ kritisierte der  zweite Sprecher des AfD-Kreisverbandes Baden-Baden/Rastatt, Manuel Speck, die Versetzung des Denkmals. Nach Angaben des Kreissprechers sei das Denkmal genau an diesem Platz ein wichtiger Bestandteil der Rastatter Innenstadt, der „uns jeden Tag  erinnern und ermahnen soll“.

Allein auf deutscher Seite  fielen im 1. Weltkrieg über 2 Millionen Soldaten. „Das Andenken an diese jungen Männer, in der Blüte ihres Lebens in einem sinnlosen Krieg  oft grausam und langsam gefallen, aus Gründen der Neugestaltung eines Platzes verdrängen zu wollen ist hochgradig verächtlich“, so Speck weiter.

Auch der Rastatter AfD-Kreisrat Uwe Leibnitz kritisiert die Umsetzung des Gefallenen-Denkmals: „Was kommt als nächstes von der SPD? Die Kreuze der unbekannten Soldaten aus den Friedhöfen entfernen lassen?“. Die Umsetzung des Denkmals sei vermutlich ideologisch begründet, so Leibnitz weiter.

Der Kreisverband Baden-Baden/Rastatt der Alternative für Deutschland fordert indes den Rastatter Gemeinderat dazu auf die geplante Umgestaltung des Postplatzes zu überdenken und das Denkmal in die Umgestaltung ehrend und würdevoll einzubeziehen.

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© Manuel Speck, Alternative für Deutschland