Innere Sicherheit - ist unser Waffengesetz noch zeitgemäß?

Am 15. Januar 2016 lud der Kreisverband Baden-Baden/ Rastatt zu einer Informationsveranstaltung über das Waffenrecht mit Oliver Huber (German Rifle Association) und mir.

 

Darüber berichtet unser Kreisrat Uwe Leibnitz:

 

„Das war eine sehr Interessante Diskussion! Jede Menge mir unbekannte Fakten und Zusammenhänge, die man so nie hört“ kommentierte ein Besucher am Ende der Veranstaltung.
Und tatsächlich, Oliver Huber, aktiver Sportschütze im BDS und Mitglied der „German Rifle Association“ hat es geschafft, den Zuhörern einen kurzweiligen Abend zu bieten. Angefangen von der Geschichte des Waffenrechtes in Deutschland, über verschiedene Schießsportdiziplinen bis hin zu Aspekten der Selbstverteidigung fanden Erwähnungen.

„Der Schießsport und die Schützenvereine dürfen nicht dem Mainstreamdenken und der political correctness geopfert werden“, sagte Manuel Speck, Landtagskandidat der AfD im Wahlkreis Rastatt. „ Die Vereine sind unser Erbe, ein Kulturgut, das es zu erhalten gilt. Manche Vereine sind viele Hundert Jahre alt und alle leisten hervorragende Arbeit bei der Jugendarbeit sowie beim Breitensport und Spitzensport. Sie sind ein integrierendes Element, nicht nur für Zuwanderer sondern gerade und besonders zwischen Alt und Jung“.

Interessante Diskussionen gab es zum Thema Führen von Schusswaffen. Dazu konnte Herr Huber Zahlen darlegen, dass ein Mehr an Schusswaffen eben nicht zu mehr Kriminalität führt. Im Gegenteil. Das Bespiel Großbritannien hat gezeigt, dass es zu einem umgekehrten Effekt führt, nämlich zu mehr Gewalt durch Verbrecher an der wehrlosen Bevölkerung.

Ein weiteres Thema war die Zahl der illegalen Waffen in Deutschland. Schätzungen des BKA und der GdP gehen vom 10 – 20 Millionen aus. Darunter sind auch vollautomatische Kriegswaffen, die nach dem Jugoslawienkrieg in großer Zahl eingeschmuggelt werden. Solche Waffen wurden u.a. auch bei den Paris-attentaten verwendet und dürfen logischerweise auch von Sportschützen nicht besessen werden.

Die von der EU eigebrachten Waffenrechtsverschärfung konnten als Demagogie und wirkungslos entlarvt werden. Kein Mensch kann ernsthaft glauben, dass z.B. ärztliche Untersuchung von Sportschützen terroristische Anschläge mit Sprengstoff und Kriegswaffen verhindern kann. Die EU und andere Politiker greifen nun in ihrer Hilflosigkeit nach den legalen Waffen der Schützen und Jäger um dem Volk Kontrolle des islamischen Terrors vorzuspielen. Der Plan wird nicht aufgehen.

Unser Dank geht an Herrn Huber von der GRA für den informativen und engagierten Vortrag.
 

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© Manuel Speck, Alternative für Deutschland