Die Propaganda des 21. Jahrhunderts

Propaganda: ein Wort, bei dessen Klang sich vielen Deutschen die Nackenhaare stellen.
Hat dieses Wort in Deutschland doch eine lange Tradition:
Im ersten Weltkrieg von den deutschen Politikern und Militärs noch sträflich vernachlässigt und der kulturzerstörende Hunne hungerte im Winter 1916/17.
In der Zeit der Weimarer Republik lernten die politischen Kräfte die Macht der Propaganda kennen und so gewann jene Kraft die Macht über Deutschland, die diese Waffe am besten einzusetzen wusste.


In der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Kunst der propagandistischen Beeinflussung der Massen perfektioniert, im Krieg dann auch von allen beteiligten Nationen gezielt für die militärische Kriegsführung genutzt.
Zu dieser Zeit bestand die Propaganda hauptsächlich aus geschickt aufgebauschten Lügen und Märchen.
Auf Grund der beschränkten medialen Möglichkeiten konnten so die Massen leicht beeinflusst werden, quasi die „gute alte Zeit“.

 

In der heutigen Zeit ist das leider nicht mehr so leicht, gibt es doch jene ärgerliche Erfindung namens „Internet“.
Hier kann sich jeder interessierte Bürger einem schier endlosen Repertoire an Informationen aus aller Welt bedienen.
Einfache Geschichten vom Kinder fressenden Hunnen reichen da nicht mehr aus, da braucht es schon ausgefuchstere Pläne.


Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre gibt es auch besonders widerspenstige Mitmenschen, die dieses „Internet“ gezielt dazu nutzen, die intensiv geplanten Propagandalügen aufzudecken. Und all das schaffen diese Menschen auch noch anonym. Anonymous nennen sie sich.

 

Doch da gibt es doch Gott sei Dank noch eine ganz simple und doch umso effektivere und subtile Methode der Propaganda:
Man steuert die Gefühle der Menschen durch Konditionierung.
Gefühle stellen das beste Portal in die menschliche Psyche dar, verdrängen sie doch höchst effektiv sämtliche rationalen Gedanken.
Um diese Gefühle zu bedienen reicht es bereits aus, einzelne Worte zu ersetzen.
Schafft man durch die Ersetzung einzelner Worte positive oder empathische Reaktionen hat man sein Ziel erreicht und die Gedanken unterbewusst in eine bestimmte Richtung gelenkt.


So werden dann ganz schnell kategorisch aus allen, teils auch illegalen, Einwanderern hilfs- und schutzbedürftige „Flüchtlinge“.
Aus linksradikalen Randalierern werden „Gegendemonstranten“ oder „Antifaschisten“ und Freischärler und Radikale werden zu „Rebellen“.

 

Und so einfach beeinflusst man mit stetiger Wiederholung die Massen in die gewünschte Richtung, ganz ohne Lügen und auch noch mit positiven Emotionen.
Schöne neue Zeit!

 

 

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© Manuel Speck, Alternative für Deutschland