AfD Direktkandidaten besuchen Asylheim in Baden-Baden

2. Oktober 2015

Die beiden Direktkandidaten der Alternative für Deutschland (AfD) in den Wahlkreisen Rastatt und Baden-Baden, Manuel Speck und Joachim Kuhs, sowie der Beisitzer im Kreisverband Baden-Baden/Rastatt Daniel Welser, besuchten am Donnerstag den 24. September 2015 das muslimische Hadsch-Fest (Opferfest) in der Asylbewerberunterkunft in der Westlichen Industriestraße Baden-Baden.

Über diesen Besuch berichten die Landtagskandidaten in Baden-Baden und Rastatt, Joachim Kuhs und Manuel Speck:

 

Das Fest fand, wider Erwarten, in sehr kleinem Kreise statt. Von den rund 180 Bewohnern der Unterkunft waren nur knapp 25 anwesend, darunter auch eine kleine Gruppe Christen, sowie etwa 25 Helfer.

Die Stimmung war allgemein positiv und entgegenkommend, Essen wurde durch alle Besucher mitgebracht.

Leider war es uns nicht gestattet die Unterkunft zu betreten, da dies laut Angaben der anwesenden Helfer nur angemeldeten Besuchern unter Angabe der Personalien und des Grundes des Besuchs gestattet sei, auch wenn, nach Angaben eines Helfers, dort täglich Drogendealer ein und aus gingen.

Im Gespräch mit Helfern und Bewohnern zeigte sich jedoch schnell ein aufschlussreiches Bild über die Unterkunft in der Industriestraße.

Den Großteil der Bewohner bilden junge Männer aus Afrika, einen kleineren Teil bilden Asylbewerber aus den Balkan Staaten. Die Mehrheit der Bewohner ist muslimisch, weshalb es in der Anfangszeit häufig zu Auseinandersetzungen zwischen Muslimen und der christlichen Minderheit kam.

Diese Auseinandersetzungen konnten nur durch den unermüdlichen Einsatz der ehrenamtlichen Helfer beschwichtigt werden.

Unter den Bewohnern zeigte sich auch für Außenstehende schnell eine deutliche Hierarchie.

 

Auch wenn die Unterkunft in der Industriestraße von der Ausstattung, der Betreuung und des Zustandes eine der besten der Region ist konnten schon durch die Fenster gravierende Mängel festgestellt werden.

So ist beispielsweise die Küche lediglich mit 4 billigen Pressspan Spülflächen ausgestattet, welche auf Grund der häufigen Benutzung in miserablem Zustand waren. Im Gespräch mit einer Bewohnerin erzählte uns diese, dass auch die Herdplatten zum Großteil defekt seien.

So funktionieren im Erdgeschoss von sechs Herden lediglich noch zwei Stück, von denen jeweils nur noch zwei Herdplatten funktionstüchtig waren. Ähnlich sei dies auch auf den anderen Stockwerken.

Auf Nachfrage seit wann dieser Zustand andauere erzählte uns die Frau, dass dies bereits seit ihrer Ankunft vor 3 Monaten so sei, wie lange dies bereits vor ihrer Ankunft so war konnte sie uns nicht mitteilen.

Nach Angaben der Helfer führen diese Zustände regelmäßig zu Spannungen unter den Anwohnern, wenn Bewohner zum Kochen die Etage wechseln und die Herdplatten auf anderen Stockwerken in Anspruch nehmen.

Als weiteres Defizit zeigte sich, dass die Mitteilungen im Eingangsbereich des Containergebäudes lediglich auf Englisch verfasst waren, auch die Bewohner konnten sich mit uns lediglich auf Englisch unterhalten.

Zu einer erfolgreichen Integration ist es allerdings essentiell wichtig, den Ankömmlingen die deutsche Sprache als unumgängliches Mittel der Kommunikation zu verdeutlichen.

Dass dies nicht innerhalb kürzester Zeit möglich ist sollte jedem klar sein, aber die Kommunikation innerhalb der Einrichtung müsste grundsätzlich in beiden Sprachen erfolgen.

 

Abschließend bleibt zusammen zu fassen, dass die Einrichtung in der Industriestraße zwar äußerlich einen sehr guten Eindruck gemacht hat, jedoch nur ein verschwindend geringer Teil der Bewohner an dem Fest teilgenommen hat, in der ganzen Einrichtung für uns kein einziger syrischer Kriegsflüchtling auffindbar war und durch Bewohner und Helfer auf gravierende Mängel innerhalb der Einrichtung hingewiesen wurde.

Pressebericht im Badischen Tagblatt

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Manuel Speck, Alternative für Deutschland