AfD Landtagskandidaten beziehen Stellung zum Artikel „Gerüchteküche brodelt“

Die Landtagskandidaten in Baden-Baden und Rastatt der Alternative für Deutschland (AfD) Joachim Kuhs und Manuel Speck reagieren auf die Aussagen des Bürgermeisters von Baden-Baden, Michael Geggus.

 

Die Aussagen von Geggus spiegelten „die typische Spitzfindigkeit der Politiker etablierter Parteien“, so die beiden Kandidaten. „Wenn Herr Geggus behauptet, er könne die Berichte über Drogendealer in der Westlichen Industriestraße nicht bestätigen, so schrammt er nur ganz knapp an einer offenkundigen Lüge vorbei“ greift Speck die zurückhaltende Antwort von Geggus auf die Frage, ob in der Westlichen Industriestraße, wie von der AfD berichtet, „täglich Drogendealer ein- und ausgehen“ an. Kuhs und Speck meinten, als Bürgermeister der Stadt Baden-Baden habe sich Geggus umfassend über die Vorgänge in seiner Stadt zu informieren. Aus diesem Grund müsste ihm auch bekannt sein, dass nach der Veröffentlichung des Berichtes der AfD, bereits ein Einsatz der Zollfahndung in der Westlichen Industriestraße stattgefunden und die Lokalpresse bereits mehrfach davon berichtet hat. Nach diesem Bericht sollen in den Einrichtungen in der Westlichen Industriestraße und im Vincentiushaus „jeweils zwei Flüchtlinge, die mit Drogen handeln“ angetroffen worden sein. Der Handel habe seinen Ursprung in der Industriestraße genommen. Mittlerweile gäbe es auch Verbindungen zu einer Schule (Badisches Tagblatt, Oktober 2015). „Ist Herr Geggus wirklich so schlecht informiert, oder stellt er sich nur unwissend?“ fragen daher die beiden AfD Kandidaten.

 

In Bezug auf die Streitigkeiten in der Unterkunft kritisieren Kuhs und Speck, dass Herr Geggus sowohl die Erfahrungen der ehrenamtlichen Helfer in Zweifel zieht, als auch deren großes ehrenamtliches Engagement verschweigt. „Nach unseren Informationen seien die Streitigkeiten zwischen den religiösen Gruppen nur durch großen Einsatz der ehrenamtlichen Helfer bereinigt worden“, betonen die Landtagskandidaten.

 

Verwundert stellen Speck und Kuhs fest, dass in dem Artikel mit keinem Wort auf die festgestellten Missstände in den Küchen der Unterkunft eingegangen wurde.

„Müssen wir als AfD einen Spendenaufruf für die Asylunterkunft starten, oder nehmen Sie sich als Stadt endlich des Problems an? Wir fordern alle Bürger in Baden-Baden und Rastatt auf: machen Sie sich selbst ein Bild der Lage, sprechen Sie persönlich mit Helfern, Polizisten oder Asylbewerbern. Leider befinden wir uns in einem Klima der Angst vor beruflichen Konsequenzen, weshalb sich nur wenige trauen, die Wahrheit öffentlich auszusprechen“, so Kuhs und Speck abschließend.

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© Manuel Speck, Alternative für Deutschland