Smart Meter: Keine Energiewende auf Kosten unserer Sicherheit!

14. August 2015

Gestern verbreitete sich die Information, Wirtschaftsminister Gabriel wolle nun endlich die „überfällige Digitalisierung“ in Bezug auf die Nutzung intelligenter Stromzähler, sogenannter Smart Meter, angehen.

Doch was sind diese vermeintlich smarten Stromzähler?

Diese neuen Stromzähler sollen die Automatisierung des Haushaltes möglich machen, den Stromverbrauch senken und einen wichtigen Baustein für die Energiewende darstellen.

Kernpunkt dieser Stromzähler ist die Übermittlung von Verbrauchsdaten, um den Energieverbrauch steuern zu können.

 

Doch eben genau das ist der Knackpunkt dieser Smart Meter.

Überall, wo Daten übermittelt werden ist ein Missbrauch nicht nur möglich, sondern vorprogrammiert. Über diese Daten kann das Verbrauchsverhalten der Bürger recht präzise ermittelt werden.

Dass bereits der US Konzern Google, welcher für massenhafte Datensammlung bekannt ist, in das Geschäft mit den vernetzten Elektrogeräten eingestiegen ist und das US-Unternehmen „Nest“ aufgekauft hat dürfte da nicht verwundern.

 

Das Haupt-Problem liegt meiner Ansicht nach allerdings nicht bei den Datenschutz Bedenken.

Wer in der heutigen Zeit denkt, dass vernetzte Systeme so gut geschützt sind, dass sie nicht gehackt werden können, für den ist auch das Internet „Neuland“.

Erst kürzlich wurde ein Fall in den USA bekannt, bei dem ein im Internet vernetztes Auto über eine Distanz von über 1000 Kilometern durch Hacker so manipuliert werden konnte, dass unter anderem die Bremsanlage außer Betrieb gesetzt werden und die Lenkung beeinflusst werden konnte.

Auf all diese Eingriffe hatte der Fahrer keinen Einfluss.

Dieses Beispiel zeigt, wie leicht es Hackern fallen kann, lebensbedrohlichen Eingriff auf unser Leben zu nehmen.

Nun stelle man sich vor, die Smart Meter unzähliger Nutzer könnten von außen manipuliert werden.

Welchen Einfluss das auf unser Stromnetz und unsere Infrastruktur haben kann darf recherchiert werden.

Und auch in den Reihen der unzivilisierten Horden des IS finden sich Personen, die an westlichen Schulen den Umgang mit IT Systemen gelernt haben und bereit sind, dieses Wissen einzusetzen.

 

Nun stellt sich die Frage: wie weit wollen wir gehen, um die „Energiewende“ auf Biegen und Brechen durch zu setzen.

Wollen wir unsere Landschaft durch Windparks zerstören, wollen wir unsere Gesundheit durch Infraschall gefährden und wollen wir uns einem enormen Sicherheitsrisiko, bis zum Ausfall unseres Stromnetzes, aussetzen?

Ich sage ganz klar: NEIN zur Einführung von „Smart Metern“, NEIN zur angeblich grünen „Energiewende“ auf Kosten unserer Sicherheit!

 

 

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© Manuel Speck, Alternative für Deutschland